Kinesiologie Franziska Ellenbroek Tägerwilen

Was ist eigentlich Chinesiologie?

„Chinesiologie“ ist ein Begriff, der streng genommen nicht existiert. Einige Menschen verwenden irrtümlich das Wort „Chinesiologie“, wenn von der Sinologie (Chinawissenschaften) die Rede ist. Andere beziehen sich auf die Kinesiologie. Die häufige Verwechslung dieser beiden Begriffe rührt vermutlich daher, dass es bei der Kinesiologie im Wesentlichen darum geht, die Lebensenergie (Chi oder Qi) zum Fliessen zu bringen. Auch wenn dies prinzipiell richtig ist, hat das Wort „Kinesiologie“ einen anderen Ursprung: Es handelt sich hierbei um eine Neubildung aus den griechischen Wörtern κίνησις (kínēsis' → Bewegung) und -λογία (-logía bzw. lógos → Lehre). Die exakte Übersetzung von „Kinesiologie“ ist daher „Lehre von der Bewegung“.

Welche Resultate lassen sich mithilfe der Chinesiologie erzielen?

Die Chinesiologie bzw. Kinesiologie ist eine noch relativ junge Behandlungsmethode, die von der Schulmedizin kategorisch abgelehnt wird. Die Behandlungserfolge, die mithilfe der Kinesiologie erzielt werden, sprechen jedoch für sich. Die weitaus meisten Menschen, die sich einer kinesiologischen Behandlung unterziehen, berichten von einer positiven Wirkung auf ihre körperliche und seelische Gesundheit. Die Kinesiologie hilft dabei, das Energiepotenzial des Patienten anzuheben – daher lässt sich diese Methode grundsätzlich bei jedem Menschen anwenden.

Besonders unterstützend wirkt die Chinesiologie bei:

  • Stress
  • Müdigkeit
  • Schmerzen
  • Lernschwäche
  • Allergien und Unverträglichkeiten
  • Angst- und Unruhezuständen
  • hormonellen Störungen
  • chronischen Problemen aller Art

Häufig wird die Chinesiologie als Begleittherapie (z.B. bei schweren organischen Erkrankungen oder bei Zahnbehandlungen) eingesetzt. Auch Menschen, die im schulmedizinischen Sinne als „austherapiert“ gelten, können in einer Kinesiologie-Praxis die Hilfe bekommen, die sie für eine vollständige Gesundung brauchen. Wer gerade eine schwierige Lebensphase durchmacht oder belastende Situationen erlebt hat, ist bei einem erfahrenen Kinesiologen in guten Händen. Bewährt hat sich die Kinesiologie ausserdem bei der Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten, psychischen Leiden, Schlafstörungen, Verdauungsbeschwerden, Puls- und Blutdruckanstieg, Muskelverspannungen und einer erhöhten Infektanfälligkeit.

Was hat es mit Chinesiologie-Taping auf sich?

So wie „Chinesiologie“ ist auch der Begriff „Chinesio-Taping“ bzw. „Chinesiologie-Taping“ nicht ganz korrekt. Gemeint ist eine Taping-Methode (Kinesio-Taping), die vor allem im Bereich der Physiotherapie sowie in der Sportmedizin Anwendung findet. Die zugrundeliegenden Prinzipien beruhen auf den Erkenntnissen der Kinesiologie. Entwickelt wurde die Taping-Methode in den 1970er Jahren. Der Chiropraktiker Kenzo Kase suchte zur damaligen Zeit nach einer Möglichkeit, Sportverletzungen zu behandeln, ohne die Gelenke seiner Patienten ruhigstellen zu müssen. Stattdessen stellte er die Mobilisation des Stütz- und Bewegungsapparates in den Vordergrund. Heute ist das Kinesio-Taping eine weitverbreitete Therapiemethode, die weltweit von zahlreichen Sportärzten und Physiotherapeuten angeboten wird. Chinesiologie- bzw. Kinesiologie-Tape kann mittlerweile fast überall erworben werden.

Franziska Ellenbroek Komplementärmedizin

„Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig.“ Charles Dickens

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