Kinesiologie Franziska Ellenbroek Tägerwilen


Was ist das Ziel der integrativen Kinesiologie?

Bei einem vollständig gesunden Menschen befinden sich Körper, Seele und Geist in einem harmonischen Gleichgewicht. Wenn diese Harmonie – aus welchen Gründen auch immer – gestört wird, kann dies dazu führen, dass psychische oder körperliche Leiden auftreten. Die integrative Kinesiologie (IK) versucht, ganzheitliche Wege zu finden, um die verlorene Balance wiederherzustellen. Dabei werden nicht die Symptome des Leidens bekämpft – vielmehr geht es darum, die Ursachen zu erforschen und zu beseitigen.

Die integrative Kinesiologie verbindet Erkenntnisse und Methoden aus dem westlichen Kulturkreis (z.B. Ergebnisse der Gehirnforschung und die Gesprächstherapie nach Rogers) mit Elementen der fernöstlichen Medizin (z.B. Meridianlehre und Akupressur). Der Therapeut nutzt den sogenannten Muskeltest, um mit dem Körper des Hilfesuchenden zu kommunizieren. Anders als Heilpraktiker und Ärzte sehen sich integrative Kinesiologen nicht als Therapeuten, sondern als Begleiter, die dafür Sorge tragen, dass die Selbstheilungskräfte ihrer Klienten in Gang kommen. Auf die Eigenverantwortung des Klienten wird bei der IK grossen Wert gelegt.

Bei welchen Leiden kann die integrative Kinesiologie eingesetzt werden?

Grundsätzlich ist die IK für Menschen aller Altersgruppen von Interesse, die danach streben, ihr Wohlbefinden zu steigern und mehr über sich selbst zu erfahren. Prinzipiell gibt es kein Gebiet, für das die integrative Kinesiologie nicht geeignet ist. Besonders wirksam ist der Behandlungsansatz dort, wo die emotional-psychologische Komponente des Leidens stark ausgeprägt ist. Hier sind einige Beispiele:

  • Suchterkrankungen (z.B. Drogen, Alkohol)
  • Angstzustände (z.B. Versagensängste, Flugangst)
  • Stress am Arbeitsplatz
  • Essstörungen
  • Lernblockaden
  • Schlaflosigkeit
  • Prüfungsangst

Zu den Anwendungsmöglichkeiten im physischen Bereich zählen die Allergiebehandlung, das Prüfen und Behandeln von Unverträglichkeiten bzw. Intoleranzen sowie die positive Beeinflussung von „schwächelnden“ Organen.

Darüber hinaus ist die integrative Kinesiologie hervorragend dazu geeignet, alte Traumata (z.B. Missbrauchserfahrungen oder belastende frühkindliche Erfahrungen im Mutterleib) aufzuarbeiten. Auf Medikamente wird bei der integrativen Kinesiologie vollständig verzichtet. Die Methode eignet sich jedoch dazu, Stress abzuschwächen, der durch die Einnahme von starken Medikamenten (z.B. nach Operationen) auftritt.

Wie gestaltet sich eine kinesiologische Sitzung?

Die Anwendungsmöglichkeiten bei der integrativen Kinesiologie sind so individuell wie die Klienten, die eine Kinesiologie-Praxis aufsuchen. Es ist daher nicht möglich, einen typischen Verlauf einer integrativen Kinesiologie-Sitzung zu skizzieren. In der Regel erzählt der Hilfesuchende zunächst von sich und seinem Leben. Der Therapeut hört aufmerksam zu und stellt zwischendurch einige Fragen, um ein besseres Verständnis vom seelischen und körperlichen Zustand seines Klienten zu erlangen.

Eines der wenigen Elemente, die in jeder Kinesiogie-Sitzung auftauchen, ist der Muskeltest. Die Reaktionen des getesteten Muskels verraten dem Therapeuten, was der Körper und die Seele des Klienten benötigen, damit eine Besserung erzielt werden kann. Um die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen, stehen dem Kinesiologen verschiedene Instrumente zur Verfügung. Zu nennen sind unter anderem der Energieausgleich über die Meridiane, die Akupressur und verschiedene Brain Gym-Übungen.

Weitere Informationen zum Thema Kinesiologie erhalten Sie auf meiner Webseite. Termine können unter der Rufnr. 071 669 14 14 oder per E-Mail (info@wandelkraft.ch) gebucht werden. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

Franziska Ellenbroek Komplementärmedizin

„Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig.“ Charles Dickens

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